Wie weiter am “Campus der Generationen”?

MAZ_11.7.2018Das Leuchtturmprojekt “Campus der Generationen” wankt nicht.

Nach der erfolgreichen Umsetzung verschiedener Bauabschnitte am “Campus der Generationen” wird in die Planungsphase des letzten Bauabschnittes eingestiegen. Im Herbst 2018 soll dazu eine Ideenschmiede mit den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Niederer Fläming und weiteren Interessierten stattfinden. Ab 2019 werden die beauftragten Architekten in die Planungen intensiv einsteigen.

Bereits jetzt ist klar, dass nach dem langen Umsetzungszeitraum des Gesamtprojektes seit 2012, eine Überarbeitung der Ideen für den vorderen Teil des Gebäudes erfolgen muss. Nach sechs Jahren haben sich die Rahmenbedingen geändert: die Gemeinde Niederer Fläming ist dem Amt Dahme/ Mark beigetreten, in die Kita “Pusteblume” in Lichterfelde soll aufgrund von steigenden Kinderzahlen investiert werden und auch in der neuen Ludwig-Achim-von-Arnim-Grundschule sind noch Wünsche offen.

An der Grundidee, den “Campus der Generationen” zu einem Ort für Jung und Alt zu machen und dabei Synergien hinsichtlich Erreichbarkeit, Sport- und Freizeitangeboten oder des Mittagstisches am Standort zu nutzen, wird sich nichts ändern. Dazu haben sich die Gemeindevertreter und der Kooperationsrat mit Beschlüssen bekannt. Aber das geplante Raumprogramm mit der Kita im EG und 1.OG, der Gemeindeverwaltung in 2. EG und einer Arztpraxis und Tagespflege für ältere Bürger/innen ist zu überarbeiten. Eventuell sind die Platzbedarfe der Kita größer, da die Kinderzahlen steigen. Das Amt Dahme/Mark plant ein Bürgerbüro im “Campus der Generationen”. Inwiefern weitere Nutzergruppen gebunden werden können, ist zu erörtern. Das alles soll gemeinsam mit allen Interessierten nach der Sommerpause diskutiert werden.

Das Projekt hat weiterhin von Seiten des Ministeriums volle Unterstützung. Für das Projekt werden insgesamt etwa 3 Mio. € benötigt. Für die Jahre 2019-2020 sind bereits 1,5 Mio. € im Förderprogramm “Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit” gesichert, weitere Zuwendungen in Aussicht gestellt. Eine Änderung der Förderquote gab es nicht. 

Woher die Informationen im Artikel der MAZ vom 11.07.2018 stammen ist unklar.

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