Projekte

Unter dem Leitbild „Sicherung der Daseinsvorsorge im AG-Gebiet mit der Schwerpunktsetzung einerseits auf den Attraktivitätserhalt der Region als Wohnort für Familien und anderseits auf die Schaffung lebenswürdiger Verhältnisse für die ältere Bevölkerung“ wurden die vier Oberziele „Bildung“, „Lebensqualität“, Mobilität“ und „Wirtschaft“ für den AG-Raum verankert. Die aus dem integrierten Konzept abgeleiteten Maßnahmen, die mit Hilfe des Städtebauförderungsprogramms umgesetzt werden sollen, umfassen vor allem Vorhaben zur Sicherung und Aufwertung der Daseinsvorsorge in diesen vier Oberzielen.

Integriertes Mobilkonzept (Rufbus)

Basierend auf der Abnahme und gleichzeitigen Überalterung der Bevölkerung sowie einem damit ein-hergehenden Rückgang der Zwangskunden” (Schülerzahlen) und dem Trend des Rückzuges der Einrichtungen zur Daseinsvorsorge aus der Fläche, entsteht ein veränderter Mobilitätsbedarf im ländlichen Raum. Vor diesem Hintergrund ist für den AG-Bereich ein integriertes Mobilitätskonzept (ÖPNV) erarbeitet worden. Grafik_S2Wesentliche Verbesserungen für die AG-Region liegen in der Stärkung der Hauptachse Jüterbog – Werbig –Dahme, der Herstellung eines klaren 2-h-Taktes, der Schaffung von Ren-dezvous-Anschlüssen am Busbahnhof Jüterbog, der Veränderung im Stadtverkehr Jüterbog sowie der Einrichtung zusätzlicher Rufbus-Angebote in 6 Korridoren mit Verknüpfungen zu den Achsenverkehren und Ausweitung der Betriebszeiten in den über 50 Ortsteilen. Im Frühjahr 2014 erfolgte eine halbjährige Testphase. Seither wird das Konzept in der Variante K1 finanziert durch den Landkreis Teltow-Fläming (50%) und die AG Niederer Fläming (50%) umgesetzt. Das Konzept ist in den Nahverkehrsplan des Landkreises aufgenommen worden und gilt bereits als Vorreiterprojekt für weitere ländliche Gemeinden. Ziel der AG Niederer Fläming ist langfristig die Umsetzung des Konzeptes in der Variante K2, mit einer intensiven Verknüpfung am Bahnhof Jüterbog. Die Finanzierung soll vollumfänglich durch den Landkreis getragen werden.

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Grundschule Dahme

P1000117An der Grundschule Dahme/Mark wurde und wird in mehreren Teilabschnitten saniert. Die Grundschule der Stadt Dahme/Mark, gesicherter Schulstandort bis 2030, wurde in den vergangenen Jahren umfangreich zur Minimierung des Energieverbrauchs (an Fassade, Dämmung, Fenster, etc.) saniert. Allerdings wurde bisher das Heizungssystem der Schule nicht auf modernste Energieanforderungen angepasst. Der Umbau und die Umstellung der Heizungsanlage waren oberste Priorität und wurden im KLS-Programm 2012 umgesetzt. Weiterhin ist in einem späteren Bauabschnitt geplant in der Schule einen Fahrstuhl zu errichten und einen Teil der Schule barrierefrei zu gestalten, um dem Bildungsansatz „Inklusion – Schule für alle” zukünftig Rechnung zu tragen. Die Umgestaltung des Schulhofes mit einen größeren Grünflächenanteil ist ebenso in einem weiteren Bauabschnitt in 2018 geplant.

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Parkplatz am Bahnhof Jüterbog

DSCI0051 DSCI0030Im Jahr 2013 wurde ein zusätzlicher Bedarf für 160 Stellplätze am Bahnhof Jüterbog ermittelt.  Aufgrund des hohen Pendleraufkommen reichten die vorhandenen Parkflächen schon seit langem nicht mehr aus. Im Rahmen des KLS-Programms wurde der erste Bauabschnitt, das Baugrundherrichten und ein Gebäudeabriss, sowie der Grunderwerb gefördert. Insgesamt wurde das Projekt mit 320.000 € aus dem Förderprogramm bezuschusst. Die Kosten beim Abriss des Gebäudes hatten sich aufgrund einer Vielzahl an entsorgungspflichtigen/gefährlichen Abfällen erhöht. In den folgenden Bauabschnitten, gefördert im Rahmen der Rili ÖPNV Invest, ist auf den Flächen eine Stellplatzanlage entstanden. In einer Schleife wird der Hang verkehrstechnisch erschlossen. Zufahrten entstanden an der Straße Am Bahnhof und an den Fuchsbergen. Der vorhandene Fußweg als Verbindung zum Bahnhof am westlichen Rand des Plangebietes blieb erhalten. Die Stellplatzanlage umfasst 157 Stellplätze (davon ein Stellplatz für Schwerbehinderte) und 5 Stellplätze für Kräder. Der Böschungsbereich der Parkplatzanlage wurde als Grünstreifen mit Bepflanzung angelegt.  

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„Campus der Generationen“ (Grundschule Werbig)

P1010763 IMG-20170508-WA0003 P1010616Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und den damit entstehenden neuen Herausforderungen an die gemeindliche Infrastruktur wurde innerhalb der Kooperation das Großprojekt „Campus der Generationen“ beschlossen. Am Standort der Werbiger Schule (Gemeinde Niederer Fläming) soll ein Mehrgenerationenhaus entstehen, welches unterschiedliche Angebote zur Daseinsvorsorge zentral an einem Ort kombiniert. Neben der Schulbildung sollen hier Betreuungsangebote für Jung und Alt, aber auch Dienstleistungen der Kommune und Räumlichkeiten für die ärztliche Versorgung und Nahversorgung untergebracht werden. Bereits vorhandene Angebote wie  (Schul-)Speisung, Schulbibliothek, Sporthalle oder Computerkabinett sollen so in Zukunft generationsübergreifend genutzt werden. Neue Anforderungen an Bildungsstätten und die unausgelastete Bausubstanz begründeten den akuten  Handlungsbedarf am Standort, um nachhaltig den Schulstandort und die notwendige Infrastruktur zu sichern.

In mehreren Bauabschnitten wird das Großprojekt seit 2012 in der Gemeinde Niederer Fläming umgesetzt: Grobkonzept (2013), Mensa (2014), Abriss Verbinder/ Provisorium (2014-2017), Heizungssteuerung/Schornstein (2015-2017), Schule/ Hort (2014-2017), weitere: Mehrgenerationenhaus mit Kita und Außenanlagen (in Planung). Insgesamt werden am Standort der Werbiger Schule etwa 6 Mio. Euro investiert.

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Wiesenoberschule Jüterbog

DSCI0234 DSCI0252Das in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts errichtete Gebäude (umbaute Fläche: 1474 m²), weist heute Mängel in den räumlichen und sächlichen Voraussetzungen für die pädagogische Arbeit auf. Bis-her wurden lediglich kleine Sanierungsarbeiten am Gebäude vorgenommen (teilweise Austausch der Fenster, teilweise Anbringung der Sonnenschutzanlagen) und ein Erweiterungsbau „Kreativhaus” (separat vom Hauptgebäude) wurde mit neusten Standards erbaut. Für das Hauptgebäude wurde in einem ersten Bauabschnitt im Rahmen der KLS-Förderung die Sanierung der Heizungsanlage umgesetzt: Erneuerung des Heizkessels und Überarbeitung der Anlage. In weiteren Bauabschnitten soll die notwendige Komplettsanierung umgesetzt werden. Dazu wurde in 2015 eine Machbarkeitsstudie beauftragt, die die kostengünstigste, effektivste und nachhaltigste Komplettsanierung der Schule zu ermittelte. Sicherzustellen war die Umsetzung eines Raumkonzeptes nach den modernsten Anforderungen. Im Jahr 2016 erfolgte die europaweite Ausschreibung zur Sanierung der Wiesenschule Jüterbog. Aus 21 Bewerbern konnte sich das Büro LEHMANN & LIESCHKE aus Königs Wusterhausen durchsetzen. Seit April 2017 wird an der Planung gearbeitet. Ziel ist mit den Sommerferien 2018 die Sanierung zu beginnen. Geplant ist ein Funktionsanbau am Giebel, welcher auch den Fahrstuhl beinhalten wird, sowie der Ausbau des Dachgeschosses. Derzeit wird mit etwa 6 Mio. € Kosten gerechnet. Ziel ist eine umfangreiche Sanierung zur Gewährleistung des Schulbetriebes bis mindestens 2025.

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Gebietskulissen in den Partnerkommunen
Gk Campus neu 2015
GK Dahme neu 2015
GK Jüterbog neu 2015